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Im Reich der Natur

Naturgeister Teil I-III

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 :: Zu den Bäumen I ::

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Und hätten wir die wunderbaren Bäume nicht,
wär'n wir auch sonst am Pflanzenwuchs und Tierbeständen arm,
in ihrer irdischen Verwurzelung wirkt zwar niemals das Tageslicht,
jedoch im suveränen Schutze ihres Blätterwerks wächst still und stark der Farn,
und viele andere Sorten noch, ...
die Pilze ganz in ihrer Nähe stehn,
und bilden einen Schwarm.

© by Aliana * C.G.



Friedvolle Riesen und ihr Mythos, Symbolismus und Heilkraft:

EIN BAUM IST EIN FREUND. Ein Baum ist darüberhinaus ohnehin weitmehr als nur ein einfaches Holzgewächs mit mehr oder weniger hohem Stamm, Ästen, Blättern und einer Krone. "Real wie sinnbildlich" gesprochen schon allein dadurch, daß er in der Erde durch seine Wurzeln oft tief verankert ist - und mittels seiner Krone dem Himmel immer näher entgegenwachsen kann, wurde und wird er von vielen Völkern der Erde gleichsam als spiritueller Mittler zwischen Himmel und Erde betrachtet. Mit dem stillen und friedvollen Riesen haben sich über die Jahrtausende viele Religionen, Myhten, Philosophien als auch Wissenschaftler intensiv beschäftigt. Bereits das alte Christentum griff auf seinen besonderen Symbolgehalt als "Baum der Erkenntnis" auf ihn zurück, in der Kabbala stützte man sich auf den sogenannten "Baum des Lebens", der Gottes geistige Gesetze auch auf materielller Lebensebene in Relationen setzte.

Viele verschiedene Naturvölker, wie bespielsweise die Indianer, schätz(t)en und verehr(t)en die Bäume von Anbeginn an als wichtige Wesenheiten und weise Freunde, ähnlich, wie es schon die keltischen Priester,- sprich, früheren Druiden zu ihren Lebzeiten in ganz eigener Weise taten. Zu jedem Baum lag ihnen dabei ein besonderes Wissen vor, anhanddessen sie den Menschen schon von Geburt an mit einem jeweiligen Baum durch das Geburtsdatum in Beziehung brachten. Die symbolischen Zuordnungen ließen unter anderem auf dessen einzelne Wesensmerkmale näher schließen.

Baumsymbolik in kurzen Stichworten:
Bäume stehen für Leben und Selbsterneuerung; zudem als Mittler / Verbindung zwischen Himmel und Erde, Verwurzelung, Erdung, Wachstum, Mütterlichkeit; Persönlichkeit, Verbindung von Unterbewußtsein und Bewußtsein sowie transpersonaler Sphäre

Durch die Verehrungen so vieler Kulturen entstanden selbst in der Kunst vielerlei Bilder, Schnitzereien aber auch Skulpturen von den Bäumen. Im Buddhismus geht man von einem beseelten Wald aus, dessen Bäume von speziellen Gottheiten bewohnt werden. Als "Hüter der Weisheit", Schutz- und Kraftquelle versteht man ihn auch als "Heiligen Baum". In den alten Märchen und Mythen geht man im weiteren von der Kunde aus, daß die Bäume von mächtigen Baumgeistern, den sogenannten "Dryaden", beschützt werden. Da die Bäume sogar Jahrhunderte lang manchmal überleben können, überdauern sie durch diesen hohen Alterungsprozess bereits Generationen. Liebespaare, die in früherer Zeit Herzchen in einen Baumsamm ihrer Wahl als innigen Liebesbeweis (oft in der damit verbundenen Hoffnung und dem Glauben auf ihre lang überdauernde Liebe) schnitzten (was den Bäumen selbst allerdings nicht gerade immer gut bekam oder gut tut, daß sei dazu bemerkt!), taten dies oft aufgrund ihrer einzigartigen Ausstrahlungskraft. Untern einem Baum findet der Mensch häufig sogar leichter als anderswo - Ruhe, Entspannung und neue Lebenskraft für Körper - Geist und Seele wieder, was sicherlich genauso wenig Zufall ist.

Neben dieser metapysischen Betrachtung weiß man allerdings auch über die konkreteren Heilungskräfte des Baumes in der alternativen Naturmedizin recht gut Bescheid. Es existieren darunter inzwischen eine Menge Erkenntnisse über verschiedenste Anwendungsmöglichkeiten der einzelnen Baumbestandteile, von denen Blätter, Rinde und Blüten gleichermaßen genutzt werden können. Ihren Einsatz findet man ebenso in der Aromatherapie und Phytotherapie wie auch in der Homöopathie wieder. Zudem werden aus den Baumessenzen - Baumelexiere gewonnen, die, ähnlich wie bei der Bachblütentherapie, die Selbstheilungskräfte des Menschen positiv ansprechen, umstimmen und harmonisieren können.

* * *

Der Wald ist ein besonderes Wesen
von unbeschränkter Güte und Zuneigung,
das keine Forderungen stellt
und großzügig die Erzeugnisse
seines Lebenswerkes weitergibt.
Allen Geschöpfen bietet er Schutz
und spendet Schatten,
selbst dem Holzfäller, der ihn zerstört.

Von Siddharta Gautama Buddha


Es ist zudem allgemein bekannt, daß die Wälder eine äusserst wichtige Stellung und Funktion für die Wasser- Luft und Nährstoffkreisläufe innehaben, sowie auch für den Erhalt der Artenvielfalt und als Lebens- und Erholungsraumspender für den Menschen. Nur leider ist gerade auch der Baum durch die weltweiten Umweltverschmutzungen, durch wirtschaftlich korrupte Interessen und die damit zuvor in Gang gesetzten "sinnlosen Abrodungen" (wie es für das Amazonasgebiet leider auch immer wieder zu beklagen ist), durch Waldbrände und diverse Erkrankungen (wie zum Beispiel durch den Borkenkäfer bedingt) in vielen Ländern sehr gefährdet! Gesunde größere Mischwälder (auf natürliche Weise gewachsene Waldungen), wie sie früher einmal vielerorts wie selbstverständlich zu sichten gewesen waren, sind mehr und mehr in Seltenheit geraten. Entweder handelt es sich heute nur noch überwiegend um wirtschaftlich durchdachte und betreute Forstgebiete, in denen der Mensch künstliche Laub- oder Nadelwälder angelegt hat - oder die noch restlich im Ursprung verbliebenen Wälder kämpfen einen stillen Daseinskampf um ihr Überleben, deren sichtbare Schädigungen kaum einem Spaziergänger völlig unbemerkt mehr bleiben kann.

Darum ist es besonders wichtig geworden, daß wir alle ein Stückchen wachsamer werden und auch zurückzutreten können, wenn es allein schon um den Möbelkauf beim Echtholz und Massivbauweisen hochwertiger Holzqualitäten geht (das muß ja nicht gleich heissen, man darf überhaupt kein echtes Massivholz mehr beziehen! Doch sich zunächst näher erkundigen, "woher genau" das jeweilige Holz stammt, "ob" die Bäume im Land dafür extra gezüchtet und abgeholzt worden sind (?), etc.), gerade bei jenen Exemplaren, die nicht gerade wie Sand am Meer überall von allein und in solchen Massen heranwachsen könnten (wie sie manchenorts leichter abgeholzt und weiterverarbeitet werden) und dessen Bestände auch sonst hochgradig inzwischen gefährdet sind! Auch hier sind viele Naturhölzer im Amazonas-Gebiet immer wieder zu benennen (edles Teakholz, Mahagoni, etc.), denn an keinem Ort dieser Erde gab und gibt es solche riesigen Regenwälder, deren Bestände bis heute leider immer noch schonungslos ausgerottet werden!!!

Auch einige klimatische Veränderungen sind auf diese Tatsachen zurückzuführen, und wenn sich der Mensch nicht sehr bald noch etwas bereiter und schneller nach den besseren Alternativen umschaut, die es längst gibt (!), wird es bald vielleicht auch gar keinen Regenwald mehr geben! Ich hoffe von ganzem Herzen, es wird anders kommen, so daß auch zukünftige Generationen noch "life" miterleben dürfen, was es heißt, wenn Menschen und Bäume im Einklang miteinander leben. Denn andersrum, viele von uns tun dies in ihrem Bereich schon längst von sich aus - und dennoch, die Bäume brauchen, ähnlich wie die Tiere, jeden nur erdenklichen hilfreichen Freiraum - Baumschutzmaßnahmen und Unterstützer auf diesem Heilungsweg. Hast Du eigentlich schon mal in Deinem Leben einen Baum gepflanzt? Ich hab es mir jedenfalls fest vorgenommen, wenn nicht einige der Samen, die ich schon in meiner Kindheit ab und an in die Erde eifrig gestopft habe, inzwischen zu "kleinen Riesen" herangewachsen sind ... ;-)


© - Text by Aliana * Cornelia Gutzeit



Interessante & hilfreiche Baumlinks:





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